Wie weit kann man der heutigen Zivilisation entfliehen? Sicherlich, es gibt entferntere Orte, als das kleine Königreich Bhutan im Himalaya.
Die besuchten Bergdörfer Merak und Sakten sind extrem zivilisationsfern. Erst vor wenigen Jahren dem Tourismus geöffnet, ist schon die Anreise in die Dörfer eine kleine Weltreise. Über Passstraßen, die immer wieder von Bergrutschen verschüttet wurden, reisten wir von Nordindien in den Osten von Bhutan. Danach waren es nur noch 4 Tage Fußmarsch, über einen 4200 m hohen Pass, um diese Dörfer zu erreichen.Lediglich zu zweit unterwegs, wurde unser Gepäck (inkl. Fotoausrüstung) auf Pferde geschnallt und die Tour ging los.

Das Ergebnis: Eine (noch) unverfälschte Kultur, die erst ein Jahr zuvor an Strom und Telefonmasten angeschlossen wurde. Schüler, die noch nie ein Flugzeug (auch nicht am Himmel) gesehen hatten und uns fragten, wie weit wir von unserem Dorf laufen mussten. Es war ein Dorf im Aufbruch, zwischen uralter Kultur und Facebook. Seit 2015 ist dieses Dorf leider an eine Straße angebunden.
Gerade deswegen ist die von mir fotografierte Fotoserie ein kleiner Schatz. Es gelang mir, ein spirituelles Fest zu fotografieren, welches wohl noch nie professionell fotografiert wurde. Ein einmaliger Einblick in eine Kultur, die es wohl in dieser Form bald nicht mehr geben wird.
Fotografiert wurde mit einer Fuji X1Pro Sucherbildkamera. Zu sehen sind einzelne Bilder. Die gesamte Reise wird in einem Buch veröffentlicht werden.

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